Selbstfahrende Postautos in Sitten nach Unfall wieder unterwegs

Die selbstfahrenden Postautos in Sitten sind nach einem zweiwöchigen Betriebsunterbruch in Folge eines Unfalls wieder unterwegs. Einer der Shuttles war Ende September mit einem parkierten Lieferwagen zusammengestossen.

Ein Postauto auf einer Brücke.

Bildlegende: Fährt wieder: Der gelbe «Flitzer», der gemächlich und vor allem ohne Fahrer durch das Städtchen Sitten rollt. Keystone

Zum Unfall führte eine Verkettung von Umständen, wie PostAuto Schweiz mitteilte. In den ersten drei Testmonaten haben die selbstfahrenden Postautos rund 7000 Personen befördert und bei über 800 Runden durch die Altstadt von Sitten über 1000 Kilometer absolviert. Der Test dauert voraussichtlich noch ein Jahr.

Weil das fahrerlose Postauto aber beim Passieren des Lieferwagens leicht nach links abbog, wurde die hintere Ecke der Heckklappe touchiert. Weder die Sensoren des Fahrzeugs noch die im Testbetrieb anwesende Begleitperson hatten das Hindernis zuvor erkannt, auch weil es sich auf einer Höhe von 2,2 Meter befand.

Die PostAuto Schweiz und der Fahrzeuglieferant Navya erhöhten in der zweiwöchigen Betriebspause den Sicherheitsabstand bei Kurven. Zudem wurden die sechs Begleiter intensiv nachgeschult. Trotz des Zwischenfalls zieht die PostAuto Schweiz AG ein positives Fazit.

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Selbstfahrende Postautos - eine Schweizer Premiere

4:08 min, aus Schweiz aktuell vom 23.6.2016

7000 Passagiere

In den ersten drei Testmonaten haben die selbstfahrenden Postautos rund 7000 Personen befördert und bei über 800 Runden durch die Altstadt von Sitten über 1000 Kilometer absolviert. Der Test dauert voraussichtlich noch ein Jahr.