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Shooting Star Veronica Fusaro: «Soziologie hilft beim Lieder schreiben»

Die Studentin aus Thun ist innert Kürze zur bekannten Schweizer Musikerin geworden. Nun wartet das Hallenstadion.

20 Jahre jung und schon so erfolgreich: Der Auftritt an den «Swiss Music Awards» im Zürcher Hallenstadion am Freitagabend ist eine grosse Sache für Veronica Fusaro. Wobei ihr das Konzert am Tag darauf im Café Mokka in Thun noch fast ein wenig mehr bedeute: «Das ist halt ein Heimspiel.» Am Sonntag dann fliegt die junge Musikerin nach Pyeongchang, wo sie im Rahmen der Olympischen Winterspiele im «House of Switzerland» ein Konzert gibt.

Ihre Lieder – Texte und Musik – schreibt Veronica Fusaro oft im Keller. «Dort habe ich mein kleines Musikstudio.» Oder im Zug: Die 20-Jährige pendelt von Thun, wo sie wohnt, nach Freiburg, wo sie studiert. Soziologie und Englisch. Das Soziologie-Studium könne inspirierend sein für ihre Musik, sagt sie. «In der Soziologie schaut man das Zusammenleben der Menschen an. Das hilft mir bei Beobachtungen, die dann in Texte einfliessen.»

Veronica Fusaros zweite Heimat ist Italien. Das Temperament von dort zeige sich bei ihr vor allem beim Autofahren. «Zum Glück gibt es Tempomaten.» Eine ruhige Seite habe sie aber auch, vor allem, wenn es um Entscheidungen gehe. «Und ich bin relativ geduldig, meistens.»

Veronica Fusaro

Veronica Fusaro auf einer Bühne
Legende:zvg/Manuel Lopez (Liveit.ch)

2014 nahm die Thunerin an der SRF-Show «The Voice of Switzerland» teil, 2016 gewann sie zwei Preise am Festival m4music. Ebenfalls 2016 war sie «SRF 3 Best Talent».

Am 9. Februar 2018 tritt Veronica Fusaro an den Swiss Music Awards im Hallenstadion auf, am 10. Februar tauft sie ihre neue EP «Ice Cold» im Café Mokka in Thun.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Veronica Fusaro ist ehrlich mit ihrer Aussage: "Soziologie hilft beim Lieder schreiben"! Die meisten heutigen Texte, der zu "Göttern" erkorenen Musiker(innen) der modernen Zeit, stellen immer sozial schwache Menschen als Helden dar und jene, die das Geld verdienen (um es in die Sozialindustrie zu pumpen!), werden sehr oft zu reinen Hassfiguren, auf die "aus vollem Rohr" in den Liedertexten geschossen wird! Fakt ist und bleibt: Es braucht beide! Es gibt auf beiden Seiten "schwarze Schafe"!
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