«Singen bringt Frieden»

Sandy Patton lebt seit 20 Jahren in Bern. Hier hat die afroamerikanische Jazzsängerin als Musiklehrerin eine Generation Musiker geprägt. Mit ihrer eindrücklichen Stimme reist sie um die Welt und begeistert das Publikum. Mit einer Konzertreihe feiert sie in Bern ihren 65. Geburtstag.

7 Konzerte in 5 Tagen: Das ist die Geburtstagwoche von Sandy Patton. Schon nächste Woche geht es für weitere Konzerte nach Deutschland. «Wenn man liebt, was man macht, wird man nicht müde.»

Trotzdem freue sie sich auf den freien Sonntag. Den verbringt sie im Bett mit Fernsehschauen und Rosé trinken.

Aufgewachsen ist Sandy Patton in einer Musikerfamilie in Michigan, USA. Die Musik begleitet sie fast das ganze Leben. «Musik hat etwas Spirituelles», sagt die zierliche Frau. «Singen bringt mir Frieden und Zufriedenheit.»

Porträt

Bildlegende: Andreas Schärer. zvg

Sandy Patton kam in den 80er Jahren für eine Weile nach Bern und gab Konzerte. Sie reiste wieder zurück in die USA.

Die Swiss Jazz School holte sie später als Lehrerin zurück nach Bern. «Ich verliebte mich ein zweites Mal in die Stadt», sagt Sandy Patton. Hier fühle sie sich geborgen und sicher.

An der Swiss Jazz School unterrichtete sie 20 Jahre lang. «Sandy Patton ist eine wunderbare Musikerin und Lehrerin», sagt einer ihrer ehemaligen Schüler, der Berner Musiker Andreas Schärer. «Sie lehrte mich, dass die Musik berühren muss.»