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Sion 2026 100 Millionen vom Kanton Wallis für die Olympischen Winterspiele

Die Kantonsregierung will 60 Millionen Franken für die Infrastruktur und 40 Millionen für die Sicherheit ausgeben.

Blick auf Sion.
Legende: Der Weg bis zu den Olympischen Winterspielen in Sion ist noch lang – und steinig. Keystone

Die Infrastrukturen kosten insgesamt 81 Millionen Franken, wie der Walliser Staatsrat mitteilt. Der Kanton beteiligt sich mit 60 Millionen Franken daran. Unter anderem soll für die Unterbringung der Langlauf-Athleten das Feriendorf in Fiesch renoviert werden.

Viele offene Fragen

Fragezeichen stellen sich nach wie vor zu den Sicherheitskosten. Zwar bestätigte die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) Mitte November, dass die Sicherheit der Spiele gewährleistet werden könne. Sie sprach sich auch für die Bereitstellung von Polizeikräften aus. Allerdings erteilte die KKJPD dem Walliser Antrag, diese Polizisten gratis zu entsenden, eine Absage.

Im Beschluss zuhanden des Grossen Rats spricht die Walliser Regierung maximal 40 Millionen Franken für die Finanzierung der ausserkantonalen Polizeiverstärkung. Das Wallis erwartet von Sion 2026 positive Auswirkungen auf den Tourismus.

Die Botschaft der Regierung wird voraussichtlich im März vom Grossen Rat behandelt. Am 10. Juni ist eine Volksabstimmung über den Kantonsanteil für die Olympischen Spiele vorgesehen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Wieviele dieser Millionen kommen aus dem Finanzausgleich anderer Kantone? Aus dem Leukerbaddebakel nichts gelernt?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Ob diese 100 Millionen am 10. Juni 2018 an der Urne auch bewilligt werden, bezweifle ich, als oftmaliger Gast im Wallis, doch sehr stark! Die mehrheitliche Meinung im Sonnenkanton läuft in eine andere Richtung, wenn man mit echten Wallisern und Steuerzahler(innen) sachlich und ehrlich diskutiert!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Falls der Kanton Wallis dann auch die Gesamtkosten der olympischen Spiele finanziert, ist gegen eine Olympiade in der CH nichts einzuwenden. Nur sollte diese nicht dezentralisiert stattfinden, sondern auf einen Kanton, eben dem Wallis oder Graubünden beschränkt sein, um unnötige, umweltbelastende Reisen mit Heli & Co. zu vermeiden.
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