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Sion 2026 Olympia: Teurer als gedacht für den Kanton Bern

Die 10 Millionen, die bisher vorgesehen waren, reichten nicht aus, sagt der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern.

Eishockey in Bern und Biel, Skispringen in Kandersteg: Die geplanten olympischen Spiele auf Berner Boden kosten. Es braucht Polizisten und Sanitäter, es braucht ein Rahmenprogramm zu den Wettkämpfen, es braucht Massnahmen, um den Zusatzverkehr zu bewältigen.

Die Regierung des Kantons Bern ging bisher von 10 Millionen aus für die Spiele. Doch das reiche nicht mehr, sagt jetzt der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons, Christoph Ammann: «Stand heute, mit den neusten Zahlen, die erst im Entwurf vorliegen, gehen wir von höheren Kosten aus.»

Wie viel es am Ende kostet, kann Ammann noch nicht sagen. Aber er kann den Grund für die Korrektur nach oben nennen: «Seit das Organisationskomitee die Kosten auf die Kantone aufgeteilt hat, hat es Verschiebungen gegeben, zulasten der Austragungskantone.»

Keine Gratis-Polizisten

Gemeint ist der Beschluss der Konferenz der Kantonsregierungen. Sie hat kürzlich entschieden, dass Kantone ohne Wettkämpfe keine Kosten tragen. Schicken sie Polizisten in die Austragungsorte, dann wollen sie es nicht gratis tun. Daher müssen die Austragungskantone jetzt neu rechnen.

Der Regierungsrat des Kantons Bern will die definitiven Kosten im Juli 2018 festlegen. Im September befindet das Kantonsparlament darüber, und am Schluss voraussichtlich auch das Volk.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Morgenthaler (ChM)
    Liebe walliser mit Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wenn ihr zu dieser Veranstaltung ja sagt, dann werdet ihr den ganzen Blödsinn selber finanzieren müssen. Wir "Üsserschwizer" machen da ganz bestimmt nicht mit.
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  • Kommentar von Carmen Walpen-Rüttimann (CaraW)
    Es wird I M M E R alles teurer als gedacht. Das Budget reicht bei jedem Projekt nie...... Aus finanzieller Sicht bin ich gegen Sion 2026...
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  • Kommentar von Geneviève Schmid (Geneviève)
    Kein Wunder und goldrichtig, dass in Abstimmungen in jüngerer Zeit oft mit "Nein" entschieden wird - welches dann als Ablehnung "des Neuen", einer einmaligen Chance etc. verunglimpft wird. Solche Grossprojekte - man lerne international aus bereits stattgefundenen Beispielen - mit massiven und einschneidenden baulichen Veränderungen haben mehr Kosten als Nutzen, und die massive Infrastruktur steht dann da, kann aber nach dem Event einfach nicht sinnvoll betrieben werden.
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