«So etwas Schönes kann man sich gar nicht vorstellen»

Seit Monaten wird darüber berichtet, auf Plakatwänden in der ganzen Schweiz sind sie abgebildet und seit Freitag auch lebensgross in Bern zu sehen: Zehn Terrakotta-Soldaten aus dem Grabmal Qin's, des ersten chinesischen Kaisers.

Foto der Krieger.

Bildlegende: Die weltbekannten Terrakottakrieger im Historischen Museum Bern. ZVG - Nadja Frey

Das Bernische Historische Museum widmet eine Wechselausstellung dem ersten Kaiser von China, «Qin - Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger».

Im Zentrum der Ausstellung stehen zehn dieser weltbekannten Krieger aus der monumentalen Grabanlage Qins. Fast drei Jahre musste das Museum mit China verhandeln, um die Figuren ausleihen zu dürfen. Neben den mannsgrossen Tonfiguren sind im Museum rund 220 weitere Objekte aus der damaligen Zeit zu sehen.

«Fantastisch, einmalig»

Die Reaktionen der ersten Besucher am Freitag zeigten, das lange Verhandeln hat sich gelohnt: «Fantastisch, einmalig. So etwas Schönes kann man sich gar nicht vorstellen», sagt eine Besucherin. Und ein weiterer ergänzt: «Es ist unglaublich, sich vorzustellen, wie von Menschenhand 8000 solcher detailgetreuen Tonfiguren erschaffen werden können.»

Die Ausstellung wirft aber auch Fragen auf: «Das Befremdliche ist, warum sich ein Kaiser eine riesige Ton-Armee bauen lässt, um ihn im Jenseits zu beschützen», fragt ein weiterer Besucher.

Die Entdeckung der Terrakotta-Armee

Die Terrakotta-Armee wurde 1974 in der riesigen Grabanlage von Kaiser Qin entdeckt. Sie besteht aus rund 8'000 lebensgrossen Tonfiguren.

Diese Terrakotta-Armee gilt als eine der spektakulärsten und berühmtesten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten. Sie ist seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und wird häufig als 8. Weltwunder bezeichnet.

Ausstellung

«Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» ist vom 15. März bis 17. November 2013 im Bernischen Historischen Museum zu sehen.

www.qin.ch

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