So könnte es in 50 Jahren rund ums Berner Inselspital aussehen

Das Areal des Berner Inselspitals ist riesig. Nun zeigt eine Überbauungs-Ordnung, wie dieses Terrain mitten in der Stadt bis ins Jahr 2060 etwa genutzt und gestaltet werden könnte. Die Bevölkerung kann jetzt mitreden.

Eine neue Planungsgrundlage für das grosse Insel-Areal in Bern: Die neue Überbauungsordnung wird öffentlich.

Bildlegende: Eine neue Planungsgrundlage für das grosse Insel-Areal in Bern: Die neue Überbauungsordnung wird öffentlich. Keystone

Das Insel-Areal in Bern ist eine Stadt in der Stadt - oder zumindest ein grosses Quartier mit rund 7000 Arbeitsplätzen im Spitalzentrum. Deshalb ist das Insel-Areal eine permanente Baustelle, dauernd wird gebaut, umgebaut, renoviert, umgenutzt oder erweitert. Das Inselspital will so seinen stets wechselnden Bedürfnissen an Raum und Nutzung Rechnung tragen.

Planerische Spielregeln bis 2060

Nun legt der Gemeinderat eine Überbauungsordnung (UeO) vor, die definiert, wie das Insel-Areal bis ins Jahr 2060 etwa aussehen soll. Es ist die Konsequenz aus einer bereits vorliegenden, umfangreichen Masterplanung für das ganze Gebiet.

Die UeO hat das zentrale Anliegen, das Areal in der Mitte sehr dicht zu bebauen. Am Rand soll die Nutzung lockerer sein, aus Rücksicht auf die benachbarten Quartiere. Besonderes Gewicht hat auch der Langsamverkehr in diesem sehr publikums- und personalintensiven Perimeter und die Aufenthaltsqualität für die täglich Tausenden von Menschen innerhalb des Areals. Dazu definiert die UeO konkret die Baufelder, die dem Inselspital künftig zur Verfügung stehen und die Schutz- und Freizonen - zum Beispiel um historisch wertvolle Gebäude.

Eine Volksabstimmung über die Insel-Überbauungsordnung ist im Jahr 2015 vorgesehen.