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Spital Emmental Neubau in Burgdorf eröffnet

Nach zweieinhalb Jahren steht in Burgdorf das neue Bettenhaus bereit, mit einem Notfall und Ambulatorien.

Das neue Bettenhaus des Spitals Emmental beherbergt nicht nur vier Pflegeabteilungen mit 132 Betten, sondern auch einen Notfall und mehrere Ambulatorien. Der Neubau sei durch Anleihen am Finanzmarkt und ohne Kantonsgelder finanziert worden, teilte die Spital Emmental AG am Donnerstag vor den Medien mit.

Weltweite Investoren im Emmental

Insgesamt kostete die Erneuerung des Spitals Burgdorf 111 Millionen Franken. Ein Grossteil des Kapitals besorgte das Unternehmen 2014 auf dem Finanzmarkt. Das zum Projekt gehörende neue Parkhaus war bereits 2015 eröffnet worden. Mit dem Bettenhaus in Burgdorf wird die Kapazität an Spitalbetten von 1,4 auf 1,8 Betten pro 1000 Einwohner erhöht.

Der Durchschnitt im Kanton Bern liegt bei 2,5 Betten pro 1000 Einwohner. Mit dem Ausbau schaffe das Spital Emmental «Raum für nachgewiesenen Mehrbedarf an wohnortsnahen Spitalleistungen», hiess es an der Medienkonferenz.

Zu viele «gehen fremd»

Noch immer suchten rund 15'000 Emmentalerinnen und Emmentaler ausserhalb der Region ein Spital auf, so CEO Anton Schmid. Ein Teil davon soll dank besserer Zusammenarbeit mit den zuweisenden Hausärzten künftig auf die Standorte Langnau und Burgdorf umgeleitet werden.

Im alten Bettenhaus entstehen bis 2019 36 Psychiatrie-Pflegeplätze. Das Spital Emmental betreibt zwei Standorte in Burgdorf und in Langnau und verfügt über rund 750 Vollzeitstellen. 2016 wurden stationär rund 9600 Patienten und ambulant rund 52'000 Patienten behandelt.

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