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Baumaterial abgerutscht St-Imier entgeht knapp einer Katastrophe

Mehr als 600 Meter Leitungsrohre sind von einer Baustelle auf dem Mont-Soleil abgerutscht und bis in den Ort geschossen.

Beschädigte Autos.
Legende: Dreissig Autos sind auf dem Parkplatz des Spitals St-Imier beschädigt worden. ZVG/Kantonspolizei Bern

«Es hätte noch viel schlimmer ausgehen können», sagte Gemeindepräsident Patrick Tanner am Dienstag vor den Medien. Bäume und Sträucher hätten den Rutsch der Metall- und Plastikrohre ein wenig abgebremst.

Leitungsrohre liegen über einer Strasse.
Legende: Die Rohre stürzten durch den Wald ins Tal hinunter und blockierten Strassen. ZVG/Kantonspolizei Bern

Die Rohre rissen Grünzeug, Äste und Bäume mit sich und zerstörten auch eine Stromleitung. Auf dem Parkplatz des Spitals von St-Imier, mitten im Wohngebiet, kam die Fracht dann zum Stillstand.

Reihenweise Autos eingedrückt

Dort fielen die Rohre zum Teil auf Autos und drückten diese ein. In einem Fahrzeug befand sich eine Person, die sich leichte Verletzunge zuzog. Rund dreissig Fahrzeuge wurden beschädigt.

Die Baustelle auf dem Mont Soleil dient dem Bau einer Wasserleitung. Die Einsatzkräfte wurden am Montag gegen 16.40 Uhr alarmiert, dass Rohre und Bäume eine Strasse blockierten. Neben der Polizei standen unter anderem Feuerwehrkräfte, eine Ambulanz und zahlreiche weitere Spezialisten im Einsatz.

Der Vorfall verursachte Schäden von mehreren hunderttausend Franken. Weshalb die Rohre ins Rutschen kamen, ist noch offen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Je grosser der Dichtestress, umso mehr Infrastruktur muss nicht nur ausgebaut, sondern auch unterhalten werden. Und umso groesser sind die Schaeden, wenn sich Roll- oder Baumaterial der masslos ueberforderten Infrastrukteure richtung verdichteter Besiedlung selbstaendig macht....
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    1. Antwort von Andrea Esslinger (Andrea Esslinger)
      Dichtestrass auf dem Mont Solei, das ist jetzt aber ein Witz, oder. Verdichtetes Bauen macht im übrigen die Installation und den Unterhalt der Infrastruktur einfacher und günstiger. Zersiedelung ist viel mehr das Problem. Und weshalb Infrastrukteure (was immer das sein soll) überfordert sein sollen, wenn Rohre der Schwerkraft folgen, bleibt mir ein Rätsel.
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Esslinger - Wie die Deumchenakrobatik beweist, ist im Volk der - fur nicht gewinnsuechtig Beteiligte - nicht "nur" ruinoese, sondern auch die Sicherheit keulende Dichtestress von den SMM - gar auch im (noch) zwangsfinanzierten - immer noch zu positiv hirngewaschen. Wenn Rohre oder ganze Zuege oder untergrabene Schienen der Kontrolle entglitten der Schwerkraft folgen, sind die das verursachenden Infrastrukteure offensichtlich ueberfordert....
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    3. Antwort von Daniel Erni (daniserio)
      Das ist wirklich absolut lächerlich :-) :-) Das ist einfach dumm gelaufen und gottlob ist niemand zu Schaden gekommen.
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