Stadt Bern erwartet heissen Samstag wegen Demonstrationen

Für den 29. März haben linke und rechte Gruppen zu Demonstrationen aufgerufen. Das birgt Zündstoff.

Polizisten in den Berner Gassen

Bildlegende: Auch am 29. März dürfte die Polizei im Einsatz sein. Keystone

Rechte Kreise wollen am 29. März auf dem Bundesplatz strengere Strafen für Kriminelle fordern. Die Gruppe «Stopp Kuscheljustiz» ruft via Facebook dazu auf. Nun wollen linke Kreise an diesem Samstag eine Gegendemonstration organisieren – und mobilisieren ebenfalls via Facebook. Auch die Organisatoren der «Tanz-dich-frei»-Demo vom letzten Mai beteiligen sich am Aufruf. Die Veranstaltung endete damals im Chaos.

Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause ist besorgt. «Beide Demonstrationen sind hochpolitisch», sagt er im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. «Das Konfliktpotential ist hoch.» Die beiden Gruppierungen könnten aneinadergeraten.

Einmal mehr rufen linke Gruppierungen via Facebook zu der Kundgebung auf. So können sie schnell und einfach viele Leute mobilisieren – und niemand ist verantwortlich. «Facebook will mit uns Behörden nicht kooperieren», klagt Reto Nause einmal mehr. Noch hat er kein Patentrezept gefunden. Aber: «Wir bereiten uns auf diesen Demo-Samstag gut vor.»