Stadt Bern will den Bueber im Marzili sanieren und aufwerten

Das beliebte Bueberseeli im Berner Marzilibad soll in einigen Jahren wieder aufgehen: Berns Stadtregierung hat einen Projektierungskredit für die Sanierung gesprochen.

Im Frühjahr 2015 musste die Steganlage des Buebers im Berner Marzilibad aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Die Stadtregierung hat jetzt geklärt, wie es mit dem beliebten Bueberseeli weitergeht.

Blick von oben auf das Marzilibad in Bern.

Bildlegende: Das Marzilibad in Bern soll umfassend saniert werden, nach der Sanierung des Bueberseelis. Keystone

Der Gemeinderat will den Steg und die Bueberanlage nicht einfach sanieren, sondern mit einem offenen Wasserzufluss aus der Aare ergänzen: «Damit erfährt der Bueber eine grosse Attraktivitätssteigerung für Flussschwimmende, Erholungsssuchende und Schlauchbootfahrende», schreibt er in einer Medienmitteilung. Für die Projektierung bewilligte die Stadtregierung 130'000 Franken. Für die Ausführung rechnet sie mit Kosten von 3,8 bis 5 Millionen Franken; mit dem Baubeginn «frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2017».

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, befinde sich das gesamte Freibad Marzlii in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Hier rechne die Stadt Bern mit Sanierungskosten von gesamthaft 30 Millionen Franken. Die Strategie soll ein Masterplan festlegen. Dafür hat Berns Stadtregierung 150'000 Franken gesprochen.