Stadt Biel ehrt mit «Puts Marie» eine exzessive Rockband

Seit über einem Jahrzehnt hält die Rockband «Puts Marie» die Bieler Musikszene in Atem. Von Folk über Rock, Pop, Jazz, Punk und Rap beherrscht sie alle Musikrichtungen und erfindet sich immer wieder neu. Nun erhält die Band Kulturpreis ihrer Heimatstadt.

Promobild der Bieler Band «Puts Marie».

Bildlegende: Von der Überwachungskamera ertappt: Die Bieler Band «Puts Marie». zvg / Jenna Calderari

«Puts Marie» entstand Ende der 1990er-Jahre als Punkband, hat sich aber über die Jahre verschiedenen Stilrichtungen zugewandt, unter anderem auch Folk, Jazz, Pop oder Rap. Ein Höhepunkt der Bandgeschichte war eine lange Europatournee in einem alten VW-Bus, mit dem die Band während zweier Jahre durch Europa tingelte und von der Hand in den Mund lebte. Ein Markenzeichen der Band, die aktuell fünf Mitglieder zählt, sind ihre exzessiven Bühnenauftritte.

Die Stadt Biel ehrt «Puts Marie» mit dem Kulturpreis. Die Band sei ein reines Produkt der Bieler Musikszene und gelte zur Zeit als eine der besten Schweizer Rockbands, schreibt die Stadt. Der Erfolg ihres jüngsten Albums «Masoch» habe sie weit über die Region hinaus bekannt gemacht.

Weiter schreibt die Stadt: «Puts Marie trägt auf nationaler und internationaler Ebene wesentlich zur Verbreitung des Images von Biel als Stadt der Kreativität bei.» Durch die Anerkennung der Leistung dieser Rockgruppe soll auch die gesamte Bieler alternative Szene geehrt werden, die zur Zeit sehr lebendig ist.

«Der Kulturpreis der Stadt Biel ist fast etwas abstrakt für uns», sagt Bassist Igor Stepniewski. Er sage auch sehr viel über die Stadt Biel aus, die für künstlerisches Schaffen gute Bedingungen biete.