Stéphane Peiry: «Meine Frau darf erstmals wählen»

Seit zehn Jahren sitzt Stéphane Peiry für die SVP im Freiburger Kantonsparlament. Nun will er in die Kantonsregierung. Seine Chancen stehen gut – dank einem bürgerlichen Wahlbündnis.

Portraitfoto.

Bildlegende: Stéphane Peiry soll für die SVP einen Sitz in der Freiburger Regierung gewinnen. Patrick Mülhauser/SRF

Seit zwanzig Jahren wartet die SVP darauf, wieder einen Staatsrat zu haben. Bei Majorzwahlen hat die Partei trotz fast 20 Prozent Wähleranteil Mühe. Diesmal soll es dank einem Bündnis mit CVP und FDP klappen. Stéphane Peiry ist überzeugt: «Meine Chancen sind dank dem Wahlbündnis gut.»

Der 46-jährige Bauernsohn aus Treyvaux ist Treuhänder und hat ein eigenes Treuhandbüro mit sieben Angestellten. Als Staatsrat möchte er Arbeitsplätze schaffen. Sein Vorschlag: «Mit dem Staatsvermögen sollte Freiburg Land erwerben und Firmen ansiedeln.»

Die Deutschkenntnisse von Stéphane Peiry sind mässig gut. Er habe Deutsch bloss in der Schule gelernt. Im Beruf brauche er es nicht. «Ich habe viel vergessen.» Er nimmt jedoch Deutschunterricht.

«  Ich habe viel vergessen. »

Stéphane Peiry
zu seinen Deutschkenntnissen

Verheiratet ist er mit einer Serbin, die in die Schweiz kam, um zu studieren. Seit kurzem sei sie eingebürgert, sagt Peiry. «Sie kann zum ersten Mal wählen gehen.» Eine Stimme hat der SVP-Politiker damit wohl auf sicher.

Freiburger Wahlen '16

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