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SVP Freiburg genervt Die CVP unterstützt bei Staatsrats-Ersatzwahl die FDP

  • Die CVP-Delegierten empfehlen nur einen bürgerlichen Kandidaten zur Wahl.
  • Die SVP hatte gehofft, dass die CVP Stimmfreigabe beschliesst – und beide Kandidaten zur Wahl empfiehlt, auch jenen der SVP.
  • Jetzt spricht die SVP von «Verrat am bürgerlichen Bündnis.»
  • Die Ersatzwahl in den Freiburger Staatsrat findet am 4. März statt.
Der Präsident am Rednerpult.
Legende: Der CVP-Vorstand war klar gegen den SVP-Kandidaten – und für denjenigen der FDP. Patrick Mülhauser/SRF

«Didier Castella von der FDP vertritt unsere Werte am besten», sagte CVP-Vizepräsident Markus Babst gegenüber Radio SRF. Das ist ein klares Votum gegen den anderen Bündnispartner, die SVP. Markus Babst macht keinen Hehl daraus, dass die Mutterpartei das Anbändeln mit der SVP nicht goutiert hat.

Bei der SVP kommt die Wahlempfehlung der CVP nicht gut an. Die SVP hatte bei den letzten Wahlen der CVP geholfen, deren drei Staatsratssitze zu verteidigen. Sie hätte auf Unterstützung für ihren Kandidaten Ruedi Schläfli gehofft. Das sei ein Verrat am Bündnis, findet SVP-Vizepräsident Adrian Brügger: «Wir haben gehofft, dass die CVP beide bürgerlichen Kandidaten unterstützt.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Nach solchen fraglichen Parteiübungen muss doch der/die Stimmbürger/innen mit seiner Stimme entscheiden, welcher/m Kandidaten/in geben will. Die Stimme gehört der fähigsten Person und nicht der Partei!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Bei solchem "Geplänkel" der Herrschaften in der Politik, fragt man sich als BürgerIn schon, worum es diesen Partei-GenossenInnen tatsächlich geht? Man kommt sich dabei öfter mal wie im "Kindergarten" vor, wo es je nach Situation auch darum geht, wer hat wem was versprochen und hält sich nun nicht daran...= "Eigen- und Parteinteressen-Verfolgung" - das hat weniger mit echter "Politik" zum essentiellen und existenziellen Wohl der Bevölkerung zu tun!
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