Tamoil legt Sanierungsprojekt für Raffinerie Collombey vor

Die Ölgesellschaft wird auf dem Gelände ihrer stillgelegten Raffinerie im Wallis stark verschmutzte Flächen sanieren. Das Sanierungsprojekt liegt zur Prüfung beim Kanton.

Die Raffinerie von aussen.

Bildlegende: Die Tamoil-Raffinerie: Seit März 2015 ist der Betrieb eingestellt. Keystone

Auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie sind fünf Flächen derart verschmutzt, dass eine Gefahr für das Grundwasser besteht. Mit den Massnahmen soll eine Gefährdung des Grundwassers langfristig vermieden werden, wie der Kanton Wallis mitteilte.

Der Kanton hatte von der Tamoil bis Ende September ein Sanierungsprojekt verlangt, das nun fristgerecht bei der Dienststelle für Umweltschutz (DUS) einging. Das Konzept sieht vor, die Schadstoffe vor Ort zu extrahieren oder deren biologischen Abbau zu aktivieren, wie der Kanton schreibt.

Finanzielle Garantien?

Die DUS wird nun mithilfe von externen Fachleuten die vorgeschlagenen Massnahmen auf deren Wirksamkeit prüfen. Konkret muss das Projekt etwa auch über den Zeithorizont der Sanierung und die verbleibenden Restgefährdungen Aufschluss geben.

Gleichzeitig verhandelt der Kanton mit Tamoil über finanzielle Garantien für die Sanierung. Das Unternehmen hatte den Betrieb der Raffinerie in Collombey-Muraz im März 2015 eingestellt.

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