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Bern Freiburg Wallis «Tanz dich frei»: Berner Gemeinderat präsentiert Analyse

Die Berner Stadtregierung will bei der Kommunikation künftig mehr auf Social Media setzen.

Front des Demonstrationszuges.
Legende: Die Tanznacht wurde zur Krawallnacht. Keystone

Hauptproblem für die Behörden sei gewesen, dass anonym zur Massenveranstaltung aufgerufen worden sei und ein gewaltbereiter Kern diese als Plattform missbraucht habe. Das steht in einer Medienmitteilung, in der die Berner Stadtregierung den Bericht zusammenfasst.

Der Berner Gemeinderat ist laut dieser Mitteilung nach wie vor der Ansicht, es sei richtig gewesen, die unbewilligte Tanzdemonstration nicht von Anfang an zu verhindern, sondern sie im Sinne der Deeskalationsstrategie zu begleiten.

«Allenfalls müssen staatliche Behörden oder Vermittlungspersonen in Zukunft vermehrt aktiv und steuernd innerhalb der Social Media-Plattformen auftreten», heisst es im Bericht selber. Es brauche in Zukunft wohl auch ein interdisziplinäres Vorgehen, nicht nur «eine polizeiliche Optik».

Die Berner Stadtregierung will diese Überlegungen nun im Städteverband vertiefen und Strategien entwickeln, um Gewaltausbrüche wie jene von Ende Mai zu verhindern.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von paul jegerlehner, 3066 stettlen
    Tja, 24 Seiten Papier wurde da verschwendet, damit sich der Gemeinderat fein säuberlich aus der Affäre ziehen kann. Was der Rat nach ihren Angaben gelernt hat wird sowieso nie ins Praktische umgesetzt. Hauptsache man hat die Sache ausgesessen, ein Berichtli geschrieben, die Schäden durch den Steuerzahler beglichen und die Sache ist vergessen. Ist doch wie immer die links-grüne Tschäppät-Taktik
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Hört auf mit solch "Birreweichen" Berichten. Diese Erkenntnis hatte man schon in den Wochen und Tagen zuvor. Die Behörden können noch lange versuchen solche Anlässe über diese Kanäle zu steuern. Das wird weder gehört, noch verstanden, geschweige denn befolgt. Das nächste Mal droht uns der selbe Scheiss - abermals mit den selben zwei Typen an der Spitze: Käser (FDP) hat als RR für den Kanton versagt und Nause (CVP) als Sicherheitsdirektor der Stadt: Zurücktreten und abwählen ist angesagt!
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