«Tanz dich frei»-Organisatoren melden sich

Die Organisatoren der Grossveranstaltung «Tanz dich frei» vom 25. Mai in Bern haben sich zu Wort gemeldet. In einer Medienmitteilung legen sie ihre Sicherheitsüberlegungen dar. Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause erhofft sich jedoch den direkten Kontakt mit den Veranstaltern.

Über 10'000 Menschen tanzten im Juni 2012 durch die Stadt Bern.

Bildlegende: Im Juni 2012 tanzten über 10‘000 Menschen durch die Stadt Bern. Keystone

Das so genannte «Tanz dich frei»-Kollektiv macht sich in einer Medienmitteilung Gedanken zu allfälligen Zwischenfällen. Dies, weil aufgrund der Grossbaustelle in der Markt- und Spitalgasse die Fluchtwege beschränkt sind. Die Gruppe hat nach eigenen Angaben verschiedene Szenarien ausgearbeitet und entsprechende Massnahmen vorbereitet, heisst es.

Nause fordert direkten Kontakt

Unter anderem sei man mit «selbstständigen Sanitätern» in Kontakt, welche sich am Anlass um allfällige Verletzte kümmern würden. Am Umzugsstandort Bundesplatz nennt das Kollektiv sieben Fluchtwege - unter anderem die südlichen Lauben der Markt- und Spitalgasse. Diese seien trotz der Baustellen gefahrlos passierbar, schreibt das Kollektiv. 

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause ist grundsätzlich froh um die Stellungnahme aus den Reihen der Veranstalter. Das zeige, dass sich diese ihrer Verantwortung gegenüber den Teilnehmern bewusst seien. Doch nach wie vor fehle der direkte Kontakt zum Kollektiv. Dies verhindere, dass sich Behörden und Veranstaltungsorganisatoren in wichtigen Fragen absprechen könnten, insbesondere in Bezug auf die Route und die in der Medienmitteilung genannten Fluchtwege.