The Souls aus Thun erobern Bern und die Welt

Die sechsköpfige Band hat schon im Ausland Konzerte gegeben, als sie noch nicht einmal eine eigene CD hatte. Jetzt ist sie da, «Eyes Closed». Dahinter stehen viele Diskussionen: «Wir sind sechs ganz unterschiedliche Typen», erzählt Sänger Jay.

«Einer von uns ist ein ‹durchgedrehter Vogel›, andere sind recht ruhig», erzählt Janik Messerli alias Jay, er ist Sänger von The Souls. Die sechs machen seit etwa zehn Jahren zusammen Musik. Seither haben sie über 300 Konzerte gegeben – in der Schweiz und im Ausland. Wobei ihr Publikum manchmal sehr klein war.

Die sechsköpfige Band

Bildlegende: Thuner Band auf Erfolgskurs. zvg (The Souls)

«Einmal spielten wir in England vor drei Betrunkenen», schmunzelt Jay. Aber auch das sei eine schöne Erfahrung gewesen. «Die drei Leute hatten Freude und darum geht es letztlich – zusammen eine gute Zeit zu haben.» Andererseits spielten sie bereits als Vorband von grossen Musikern wie Lenny Kravitz. «Das war riesig, krass», strahlt Jay. Zu dieser Möglichkeit kamen sie, weil sie in den USA von einer deutschen Agentur entdeckt wurden.

Wie kommt es, dass sie als junge Band bereits im Ausland spielen können – etwas, wovon viele Schweizer Bands träumen? «Das ist wohl, weil wir einfach machen. Wir überlegen manchmal vielleicht zu wenig, ob etwas sinnvoll ist, zum Beispiel finanziell.» Aber letztlich komme es darauf an, «dass man es einfach tut.»

Nun taufen The Souls im Berner Bierhübeli ihre erste CD «Eyes Closed». Sie startete gleich auf Platz 3 der Schweizer Hitparade. Im September wurden The Souls von SRF 3 zum «Best Talent» erkoren.

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