Thuner Hochwasserstollen erhält bessere Lüftung

Ist der Stollen in Betrieb, leiden die Anwohner. Wegen des Luftzugs gibt es laute Geräusche. Der Kanton baut für 35’000 eine Entlüftungsleitung.

Aus einem Betonwerk fliesst Wasser in die Aare.

Bildlegende: Der Hochwasserstollen während der Testphase nach dem Bau im März 2009. Archiv/Keystone

Ab Montag wird am Hochwasserstollen gebaut. Beim Betrieb des Stollens entstehen teilweise laute Luftgeräusche bei den Deckeln des Schützenschachtes. Schuld ist der Luftzug.

Um den Luftdruck abzubauen, wird eine Entlüftungsleitung gebaut. Gemäss einer Mitteilung des Kantons kosten die Arbeiten 35‘000 Franken und dauern zwei Wochen. Trotz der Arbeiten könnte bei einem drohenden Hochwasser der Stollen in Betrieb genommen werden.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Der Hochwasserstollen in Thun

    Aus Einstein vom 24.6.2010

    Thun wurde bei den letzten grossen Hochwassern immer wieder hart getroffen, mit Gesamtschäden in der Höhe von 170 Millionen Franken. Seit einem Jahr ist nun ein Hochwasser-Entlastungsstollen in Betrieb. Seine Feuertaufe hat er noch nicht erlebt. «Einstein» hat nachgefragt, was er bei einem Hochwasser bringt und wann er zum Einsatz kommt.