«Typisch Bern»: ein Label für Lebkuchen, Metzger und Märkte

Das Label «Typisch Bern» prangt seit Neustem auf mehreren Produkten aus der Stadt Bern und dem Oberaargau. Bern Tourismus und mehrere Partnerorganisationen wollen damit die 2011 eingeführte Marke Bern weiter stärken.

Ein Korb mit Produkten.

Bildlegende: Der «Bärner Burechorb» aus dem Oberaargau: ein Produkt mit dem Label «typisch Bern». Matthias Haymoz/SRF

Vorerst zwei Produzenten aus der Stadt Bern, fünf weitere aus dem Oberaargau sowie die Themenmärkte Huttwil werden das Label nun auf Verpackungen und in Werbebotschaften verwenden. Zu den Produzenten gehören etwa die Berner Bäckerei Reinhard mit ihren Lebkuchen und die Pflegeprodukt-Herstellerin Suissessences in Wangen an der Aare.

Markus Lergier

Bildlegende: Markus Lergier Matthias Haymoz/SRF

Die Idee hinter dem neuen Label ist, dass die Hersteller der Produkte von der Marke Bern profitieren, dass aber auch die Tourismusdestination Bern von der Qualität und dem guten Ruf der Produkte einen Nutzen zieht.

«Es muss Bern drin sein, die regionale Verankerung ist das wichtigste Kriterium», sagt Markus Lergier, Direktor von Bern Tourismus.

Auch Events und Institutionen

Nicht nur auf Produkten soll das neue Label zu sehen sein. Es soll auch für Dienstleistungen, Events und Institutionen vergeben werden, die für Bern stehen. Dass in einer ersten Phase erst sieben Produzenten und die Themenmärkte Huttwil das Label verwenden, führen die Verantwortlichen auf die Umstände zurück.

Sven Gubler

Bildlegende: Sven Gubler Matthias Haymoz/SRF

«Die Einführung eines solchen Labels braucht eine gewisse Zeit», so Sven Gubler, Direktor der Innenstadtvereinigung BernCity. Verpackungen könne man beispielsweise nicht von einem Tag auf den andern abändern.

«Aber das Interesse unter den Geschäften ist sehr gross, ich bin zuversichtlich, dass viele das Label tragen werden»