Uli Forte: «Ich hatte als letzter ein Töffli»

YB Trainer Uli Forte geht zufrieden in die Winterpause. Mit seiner Mannschaft überwintert im europäischen Clubfussball und in der Superleague hat er die letzten Spiele gewonnen. Uli Forte ist erfolgreich, ehrgeizig und ein Fussballer mit Leib und Seele. Und Uli Forte ist ein Arbeitersohn.

Portrait von YB Trainer Uli Forte

Bildlegende: Uli Forte - Arbeitersohn aus Brüttisellen und Fussballtrainer in Bern. Keystone

«Von meinem Vater habe ich die Arbeitsmoral», sagt Uli Forte. Von ihm habe er gelernt, was harte Arbeit sei. Aufgewachsen in Brüttisellen (ZH), erlebte Uli Forte eine Kindheit, in welcher ihm die Eltern alles gaben, was es für sein Glück brauchte.

«Am Sonntag schmiss man Fleisch auf den Grill, die Eltern sassen mit Freunden bei einem Glas Wein zusammen und wir Kinder genossen den Garten für Spiele», erzählt Uli Forte. Sein Töffli erhielt er von allen Jungs als letzter. «Mein Vater hat lange gebraucht, bis er einsah, dass ich ein Töffli haben musste».

Und der Vater war es auch, der lange nicht an die Erfolgschancen seines Sohnes im Berufsfussball glaubte.