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Umbau bei Bund und BZ Angst um die Berner Tageszeitungen

Portrait Aufnahme von Pietro Supino mit Mikrofon und Glatze.
Legende: Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino vermochte Bund-und BZ-Leser nicht zu beruhigen. Mireille Guggenbühler /SRF

Peter Hubacher, Leser der Tageszeitung «Der Bund», ist von Thun extra nach Bern gereist. Er macht sich Sorgen um die Medienvielfalt im Kanton Bern: «Gibt es die beiden Zeitungen Bund und BZ auch in Zukunft noch?». Auch Zeitungsleserin Caroline Schüpbach macht sich Gedanken zur Zukunft der beiden Zeitungen: «Wie viel regionaler, wie viel differenzierter wie viel hintergründiger Journalismus wird in Zukunft noch möglich sein in Bern?».

«Wir glauben an die Zukunft der beiden Zeitungen»

Die Fragen stellten sich die Beiden nach der Podiumsdiskussion im Kornhausforum Bern, zu welcher die Zeitung «Der Bund» eingeladen hatte. Es diskutierten Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino, SP-Nationalrat Matthias Aebischer und der Berner Unternehmer Peter Stämpfli über die Zukunft der Zeitungen Bund und BZ.

Pietro Supino machte gestern Abend klar, dass man auch weiterhin in guten Journalismus und zwei Tageszeitungen investieren werde. Aber: «Niemand weiss was in 5 oder 10 Jahren ist. Wir glauben aber an die Zukunft der beiden Zeitungen, deshalb führen wir auch eine Reorganisation durch.»

Reorganisation von Bund und BZ

Im Sommer gab der Tamedia-Verlag bekannt, eine überregionale Mantelredaktion schaffen zu wollen, die Inhalte für alle ihre Tageszeitungen liefern soll – auch für Bund und BZ. Betroffen sind die Ressorts Ausland, Inland, Sport und Wirtschaft. Die angekündigte Reorganisation führte zu Protestaktionen der beiden Zeitungsredaktionen Bund und BZ.

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