USM-Chef: «Die Möbel haben mich nie gelangweilt»

Vor 50 Jahren meldete USM sein berühmtes Haller-Möbelsystem zum Patent an. Und der heutige Chef des Familien-Unternehmens ist genau gleich alt, wie der Exportschlager. Grund genug über ihn und seine Firma zu sprechen. Alexander Schärer ist der Regionaljournal-Sonntagsgast.

Man könnte sagen: Das Möbelsystem ist typisch für die Schweiz. Es ist einfach, robust, sehr flexibel und dezent im Auftritt. Kern des Erfolgs ist eine verchromte Metallkugel mit sechs Gewinden für Metallstangen – mehr nicht.

Heute hat USM Showrooms an den besten Adressen in den grössten Städten der Welt. Das Museum MoMA in New York hat das Möbelsystem in seine permanente Sammlung aufgenommen. Eine Erfolgsgeschichte mit einem Produkt, das sich eigentlich nie verändert hat.

Mit dem Erfolg aufgewachsen

Alexander Schärer wuchs mit dem wachsenden Erfolg von USM auf. Heute führt er den Betrieb in vierter Generation. Und ihm ist das einfache Design, in dem er schon seine Legos als Kind aufbewahrte, noch nicht verleidet: «Das zeugt doch vom Produkt, dass es mir nach 50 Jahren noch nicht verleidet ist.»

Wer nun denkt, USM sei ein ökonomischer Selbstläufer, der täuscht sich. Gerade der starke Franken macht dem exportorientierten Unternehmen zu schaffen – und natürlich die Frage, wie man mit einem guten, aber 50 Jahre alten Produkt nicht den Anschluss verliert in der Branche.

Und in weiteren 50 Jahren?

Auf die Frage, ob es denn das USM Haller-Möbel in weiteren 50 Jahren noch immer geben werde, antwortet Alexander Schärer ziemlich selbstsicher: «Es gibt Produkte, die Modetrends überdauern. Das sind dann Ikonen. Also Produkte, welche die Leute wertschätzen - und da gehört das USM Haller-Möbel dazu.»

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr