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Bern Freiburg Wallis Verbot der Strassenprostitution in Freiburg «unverhältnismässig»

Für die kantonale Kommission für Prostitution ist ein Verbot der Strassenprostitution in der «Grand-Fontaine» nicht verhältnismässig. Die Kommission schlägt andere Massnahmen vor.

Gasse in der Altstadt
Legende: «Grand-Fontaine»: Im Gässchen warten in der Nacht Prostituierte auf Kunden. Patrick Mülhauser/SRF

Im Gässchen, das vom Rathaus hinab in die Unterstadt führt, stehen die Prostituierten schon seit Jahrzehnten auf dem Trottoir. Die Prostitution dort gehört schon fast zum Stadtbild wie die Freiburger Kathedrale. Das stört die Anwohner. Sie möchten ein Verbot erwirken.

Doch nun kommt die kantonale Kommission für Prostitution zum Schluss, dass ein Verbot kaum Sinn mache. «Ein Verbot ist übertrieben», sagt Kommissionssekretärin Lorraine Ducommun.

Diese Strasse im Stadtzentrum sei auch sonst laut. «Zudem könnte sich die Strassenprostitution durch ein Verbot verlagern.» Die Kommission empfiehlt den verstärkten Einsatz von Sicherheitsbeamten oder eine zeitliche Einschränkung im Sommer. Früher als 2 Uhr morgens wie bisher müsste dann Schluss sein.

«Man kann auch ein Verbot in den Monaten Juli und August prüfen», ist man in der Kommission der Ansicht. Aber dies nur als letzte Massnahme. Die Kommission hat nur beratende Funktion. Entscheiden müssen die Freiburger Stadtbehörden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Man kann es so sehen... wenn der Kessel Ueberdruck hat, und kein Sicherheitsventil da ist kann es zu einer Explosion kommen.. Unsere Prostituierten sind so was wie ein Sicherheitsventil.. sie verhindern mit ihrer Arbeit, dass andere Frauen missbraucht werden.. denn Mann geht ja nicht einfach so zu iner Prostituierten wenn Mann es zu Hause gratis hat.. da muss ein Grund vorhanden sein..also lasst die Damen ihren Job machen und seid etwas TOLERANT!
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