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Verhaltenskodex Stadt Bern Benimm-Regeln für städtische Angestellte

Die drei Gemeinderäte am Tisch.
Legende: Die Berner Gemeinderäte (v.l.) Reto Nause, Alec von Graffenried und Michael Aebersold am arbeiten im Erlacherhof. Keystone

Der Kodex zeige die Werte auf, die von allen Mitarbeitenden gelebt werden sollen, teilte der Gemeinderat am Mittwoch mit. Er enthalte Verhaltensregeln auch zur persönlichen Integrität. «Wir gehen respektvoll, anständig und fair miteinander um», heisst es etwa.

Wir tolerieren keine Beleidigungen, Diskriminierungen und Belästigungen.
Autor: Verhaltenskodex Stadt Bern

Zur finanziellen Integrität gehört, dass die berufliche Position nie zum eigenen Vorteil missbraucht werden darf: «Wir dulden keinerlei Bestechung oder andere Korruption.» Mit Ausnahme von geringfügigen Aufmerksamkeiten nehmen die Angestellten weder Geschenke noch andere Vorteile an. Geregelt wird auch der Umgang mit Informationen. «Wir kommunizieren zeitgerecht», heisst es unter anderem.

Bereits in Kraft

Der Verhaltenskodex wurde vom Gemeinderat am 13. Dezember 2017 verabschiedet. In Kraft ist er seit 1. Januar 2018, wie aus den am Mittwoch publizierten Unterlagen hervorgeht.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Schade, dass einmal mehr ein national wichtiges Thema im Regional verschwindet. Auf den Punkt gebracht hatte es schon Bundesrat Ritschard: Der Beamte sollte Anwalt des Buergers sein. Das sollte so sein, wenn ein Konsument oder in Not steckender Buerger ein seine Grundrechte oder sein Fortkommen betreffendes Anliegen vortraegt; es koennen von ihm die wirklich notwendigen Beweise verlangt werden; die Schreibarbeit (abgesehen von der Unterschrift) ist Sache des Beamten. Von Gewinnsuechtlingen abe
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  • Kommentar von Nic Meier (NicM82)
    Es stellt sich einfach die Frage warum man das seit 100 Jahren ohne konnte und nun braucht man das plötzlich; Diese neumodischen „Regelwerke“ sind ein Witz und öffnen Tür und Tor zu missbrauch und denunzierung von (unliebsamen)Kollegen und Chefs. Wie wird den sexuelle Belästigung oder Diskriminierumg definiert??! Heute fühlt sich jeder irgendwie diskriminiert und Frauen fühlen sich belästigt von dem was früher eine plumpe Anmache war.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Die Frage stellt sich auch in Privatunternehmen, welche plötzlich Kulturleitfäden, Kodices und Gehirnwäschen etablieren. Die Antwort ist m.E. einfach: Wenn Mitarbeiter langsam ablöschen, weil man ihnen ihre Kompetenz und Verantwortung über schnöde und nicht individualgerechte Prozesse nimmt, dann braucht man plötzlich solche Pseudoleitplanken. Organisationen, welche wissen, dass gute, starke und eigeninitiative Mitarbeiter auch gleich zufriedene Kunden sind, braucht man solchen Quatsch nicht.
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