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Verkehr in der Berner Altstadt Der Handwerker darf, der Pendler nicht

Stadt und Wirtschaftsorganisationen einigen sich auf ein Regime für den Wirtschaftsverkehr in der Berner Innenstadt.

Lieferwagen in der Berner Innenstadt
Legende: Handwerker in der Berner Innenstadt. Christian Strübin/SRF

Nicht die Parkplätze werden reglementiert. Sondern die Zufahrtsbewilligungen in die untere und obere Altstadt von Bern. Das ist der Kern eines «Wirtschaftsverkehrs-Konzepts», das der Gemeinderat von Bern, mehrere Wirtschafts- und Gewerbe-Organisationen und die Gewerkschaften ausgehandelt haben.

Das Konzept soll Platz machen für jene Fahrzeuge, die zwingend in die Altstadtgassen fahren müssen. Anwohner und Firmen mit eigenen Parkplätzen. Dazu Handwerker, Zulieferer, Güterumschlag, Taxi und Notfallfahrzeuge.

Der Rest soll ins Parkhaus. Auch die Anwohner der Unterstadt, die bisher legal lange auf der Strasse parkieren dürfen. Für sie sucht man ein zahlbares Angebot. Dazu sehen die Verkehrsplaner vor, den Verkehr um die Innenstadt zum Teil neu zu leiten.

Für die Wirtschaft «konstruktive Lösung»

Das «Verkehrskonzept Wirtschaftsstandort Innenstadt» stösst bei den Gewerblern in der Berner Innenstadt auf Zustimmung. Für die Gewerkschaften ist es wichtig, dass Handwerker ihre Arbeit machen können. Und die Stadtregierung erhofft sich damit mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität für Bevölkerung und Gäste.

Allerdings ist noch im Detail zu regeln, wie zum Beispiel Hotelgäste oder Marktfahrer schnell und unkompliziert zu ihrer Kurzzeit-Karte kommen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Anscheinend hat Bern mehr Sympathien für Handwerker und Lieferanten als Basel und Liestal.Aus Basel kommt ernsthaft der Vorschlag,Handwerker und Geschäftslieferanten sollen sich mit Lastenvelos aushelfen.In Liestal hat selbst der Pöstler schon eine Busse erhalten.In diesem Fall scheint Bern einige Punkte mehr als Basel zu machen.
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