Verletzte an Ausschreitungen vor dem Cupfinal

Vor dem Cupfinalspiel in Bern trafen Anhänger von GC und dem FC Basel aufeinander. Die Polizei musste einschreiten, als sich die Fans in der Innenstadt mit Feuerwerkskörpern bewarfen. Zehn Menschen wurden verletzt.

Die Basler Fans hatten sich gegen 12 Uhr auf dem Waisenhausplatz
versammelt. Wenig später trafen die Zürcher auf dem Bundes- und Bärenplatz ein. Die beiden Standorte sind durch die Grossbaustelle in der Berner Innenstadt voneinander abgetrennt.  

Der von Abfall übersähte Bundesplatz.

Bildlegende: Die Anhänger der Fussballclubs liessen viel Abfall zurück bei ihrem Fanmarsch durch die Innenstadt. SRF

Fans beider Lager provozierten sich gegenseitig, indem sie Feuerwerkskörper in Richtung des gegnerischen Sektors warfen. Polizisten griffen ein, um die Lage zu beruhigen. Polizeisprecher Michael Fiechter bestätigte den «massiven Einsatz» von Gummischrot, Pfefferspray und Tränengas. 10 Personen wurden verletzt, darunter 2 Polizisten. Es kam zu Sachbeschädigungen. Fensterscheiben gingen zu Bruch und Autos wurden demoliert.

Keine Zwischenfälle mehr nach dem Spiel

Beide Fan-Lager machten sich auf dem weiteren Weg ins Stade de Suisse durch das Abfeuern zahlreicher Petarden bemerkbar. Vor dem Stadion kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Basel-Anhänger griffen ein Fernsehteam an.

Nach dem Spiel blieb es ruhig. Nach Spielschluss verkehrten die Extrazüge
ab Ostermundigen nach Zürich und ab Wankdorf nach Basel. Beide Züge verliessen die Bahnhöfe ohne Zwischenfälle.