Eskorte für Parmelin Verteidigungs-Minister testet Luftpolizeidienst

In der Stadt Bern gab es gestern am späten Nachmittag einen Riesenlärm. Der Grund: Zwei F/A-18-Kampfjets eskortierten das Flugzeug von Bundesrat Guy Parmelin bis zum Flughafen Bern-Belp. Aus Testzwecken, wie es heisst.

Verteidigungsminister Guy Parmelin landete gestern unter Begleitung von donnernden Kampfjets in Bern-Belp. «Es war ein spontanter Einfall auf seinem Rückflug von Berlin», so Armeesprecher Daniel Reist.

Portrait Parmelin

Bildlegende: Guy Parmelin wollte den Luftpolizeidienst der Schweizer Armee testen. Keystone

«Der Verteidigungsminister wollte erleben, wie es ist, wenn man in einem Flugzeug sitzt und Luftpolizeidienst gemacht wird.» Etwa habe er wissen wollen, wie nahe die Jets ans Flugzeug heranfliegen.

Die spontane Aktion war in der Stadt Bern gut hörbar. Gegen 17 Uhr flog das Trio über die Bundesstadt und landete auf dem Flughafen Bern-Belp.

Schweizer Luftpolizei in der Kritik

In der Vergangenheit stand der Luftpolizeidienst auch schon in der Kritik: Im November hatte die Schweizer Luftwaffe das Flugzeug einer russischen Delegation eskortiert. Die russische Regierung hatte irritiert reagiert.