Viererfeld-Opposition deckt Stadt Bern mit Einsprachen ein

Die Pläne für ein neues Wohnquartier im Berner Viererfeld stossen weiter auf Widerstand. Gegen die geplanten Ein- und Umzonungen sind im Rahmen der öffentlichen Auflage zahlreiche Einsprachen eingegangen.

Eine Wiese, dahinter ein Spital.

Bildlegende: Das Viererfeld mit Blick auf das Burgerspittel. Google Maps

Das geht aus Medienmitteilungen mehrerer Organisationen vom Freitag hervor. Unter den Einsprechern ist zum Beispiel der Verein «Heit Sorg zu Bärn»; er befürchtet, dass die vorliegenden Projekte das Stadtbild beeinträchtigen. Die geplanten Zonenänderungen entsprächen nicht den Bestimmungen des geänderten Raumplanungsgesetzes.

Quartier mit 3000 Wohnungen

So sieht es auch die Grüne Partei Bern-Demokratische Alternative (GPB-DA). Die Planung Viererfeld widerspreche zudem der städtischen Bauordnung. Widerstand kommt im weiteren auch vom Familiengartenverein.

Luftbild.

Bildlegende: Das Viererfeld, zwischen Autobahn und Engeried. Google Maps

Die Stadtberner Regierung strebt auf dem Vierer- und Mittelfeld den Bau eines Quartiers mit 3000 Wohnungen an. Die Stadt Bern schlägt vor, dass im Gegenzug die Manuelmatte in der Elfenau und die Umgebung des Zentrums Paul Klee grün bleiben.

Ein erster Anlauf für eine Wohnsiedlung im Viererfeld war 2004 in einer Stadtberner Volksabstimmung gescheitert.

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