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Wahlen Bern Berner Regierungsrat sucht Standplätze: «Wir lassen nicht locker»

Der Kanton Bern hat seit 2011 ein Konzept für Stand- und Durchgangsplätze für Fahrende. Doch die Suche nach solchen Plätzen verläuft harzig.

Der Wagenpark der Fahrenden auf der kleinen Allmend in Bern.
Legende: 50 Gemeinden angefragt - 47 haben Nein gesagt: Die Suche der Behörden nach Standplätzen für Jenische verläuft harzig. Keystone

Die guten Nachrichten sind: In Thun soll demnächst ein Platz eingerichtet werden. Der Kanton will in den nächsten Monaten über die Finanzierung entscheiden. Und mit einer zweiten Gemeinde sei man im Gespräch, sagt Regierungsrat Christoph Neuhaus.

Der Kanton habe rund 50 mögliche Standorte für Stand- und Durchgangsplätze abgeklärt, doch die Ausbeute sei bescheiden, ja ernüchternd. Dies hat gemäss Neuhaus vielfältige Gründe. Mancherorts werde das Gelände landwirtschaftlich genutzt, andernorts soll es als Bauland anderweitig genutzt werden oder diene als Parkplatz. In einzelnen Fällen hätten wohl auch Ressentiments gegenüber Fahrenden eine Rolle gespielt, sagte der zuständige Regierungsrat.

Der Platz im Kanton Bern sei beschränkt, ebenso beschränkt sei teilweise auch die Bereitschaft ihn für Fahrende zur Verfügung zu stellen. Doch die Suche nach Stand- und Durchgangsplätzen gehe weiter, sagt Christoph Neuhaus: Man setzte die zuständige Arbeitsgruppe wieder ein, sagt er. «Wir lassen nicht locker!»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Wenn sie schon hartnäckig bleiben, sollen die Fahrenden aber auch Miete bezahlen. Wenn wir ferienhalber campieren, bezahlen wir schliesslich auch Miete. Warum soll man bei den Fahrenden eine Ausnahme machen, nur weil sie "auch Schweize wie wir" sind? Zudem opfern wir nicht gerne unsere Grünflächen, nur weil die Fahrenden ihre uralte Tradition beibehalten wollen. Die sollen sich doch bitte schön in Wohnungen einmieten. Ihre Luxuswagen beweisen ja, dass sie nicht gerade schlecht bei Kasse sind.
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