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Wahlen Kanton Bern Christoph Ammann: «Ich stelle mir selber ein gutes Zeugnis aus»

Der SP-Regierungsrat ist ein stiller Schaffer, der eher am rechten Rand seiner Partei politisiert.

Christoph Ammann ist im Sommer 2016 in den Berner Regierungsrat gewählt worden. Der 48-Jährige gilt als stiller Schaffer, seine Kritiker sprechen von unscheinbar. Eine Wildsau sei er halt nicht, erklärt Ammann auf dem Prüfstand.

Legende: Video Christoph Ammann stellt sich den Fragen von SRF-Redaktor Matthias Baumer. abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.02.2018.

Christoph Ammann wird über seine Parteigrenzen hinaus respektiert. Der SP-Regierungsrat stellt sich selber ein gutes Zeugnis aus, er habe einiges erreicht. Vorangetrieben hat er die Projekte des medizinischen Zentrums Sitem-Insel in Bern, des Innovationsparks in Biel und des Forschungsinstituts der Empa in Thun.

Christoph Ammann ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und wohnt in Meiringen. In seiner Freizeit besucht er gerne Konzerte und Theater, macht Skitouren oder ist mit dem Mountainbike unterwegs. Der 48-Jährige war Gymnasiallehrer und Rektor des Gymnasiums Interlaken. Bis zu seiner Wahl in die Berner Regierung 2016 sass Ammann im Grossrat.

Kein Smartspider

Ammann will nicht wie die anderen Regierungsrätinnen und -räte einen
Fragebogen zu seiner politischen Gesinnung ausfüllen. Deshalb ist hier
keine Smartspider, eine schematische Darstellung seiner Antworten, zu
sehen. Das Ausfüllen des Fragebogens sei nicht möglich, weil es dem
Kollegialitätsprinzip widerlaufe, so Ammann.

Die Chancen, dass Ammann Regierungsrat bleibt, sind gut. Da der SP-Mann am rechten Rand seiner Partei politisiert – er ist für tiefere Unternehmenssteuern, für Olympische Spiele in der Schweiz und für den Ausbau des Flughafens Bern-Belp – ist Christoph Ammann auch für Mitte-Parteien und Bürgerliche wählbar.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Christoph Ammann: «Ich stelle mir selber ein gutes Zeugnis aus» Sorry aber Eigenlob stinkt!
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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Herr Ammann tut gut daran zu beweisen, dass es ihm ernst ist mit scharfen Gesetzen gegen Arbeitgeber, welche Lohndumping zulassen und Subunternehmerketten billigen. Es geht nicht an, dass Ausbeutung (z.B. Baugewerbe / Inselspital) und Unterwanderung von Gesamtarbeitsverträgen sowie die Aushebelung der flankierenden Massnahmen ohne Konsequenzen (Knast für fehlbare Arbeitgeber) bleiben. So gesehen ist das eigene "gut" für die eigene Leistung etwas gar voreilig gezogen!
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