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Walliser Kulturpreis Ausgezeichnete Forschung zur Fasnacht

Die Ethnologin Suzanne Chappaz-Wirthner erhält den Walliser Kulturpreis. Sie erforscht die Oberwalliser Fasnacht.

Eine Tschäggättä (Mensch in Maske und Kostüm) unterwegs im Lötschental
Legende: Die Lötschentaler «Tschäggättä» gehören zum Forschungsgebiet von Suzanne Chappaz-Wirthner. Keystone

Fasnacht ist das Forschungsgebiet der Walliser Ethnologin Suzanne Chappaz-Wirthner. Sie geht der Lötschentaler Tschäggätä, dem Briger Türkenbund, der Gliser Bääjizunft und den Natischer Drachentötern auf den Grund. Damit beleuchte sie verschiedene Aspekte der Walliser Gesellschaft, schreibt der Walliser Staatsrat. Er verleiht der Ethnologin für diese Arbeit den Kulturpreis 2018.

Lob für kritische Sichtweise

Suzanne Chappaz-Wirthner setze sich in akademischen Kreisen und in der breiten Bevölkerung für die Verbreitung einer objektiven und kritischen Sichtweise auf das Walliser Kulturerbe ein, schreibt der Staatsrat weiter. Chappaz sei in Medien präsent und beteilige sich an Ausstellungen im Ethnographischen Museum von Neuenburg und im Walliser Geschichtsmuseum.

Suzanne Chappaz-Wirthner

Porträt
Legende:zvg, © Photo Achille Chappaz

Sie ist in Sitten geboren. Nach ihrem Studium an der Universität Neuenburg (CH) arbeitete sie als Lehrbeauftragte an den Universitäten Neuchâtel, Basel und Lausanne. Als selbstständige Forscherin arbeitet sie zusammen mit der ECAV (Walliser Schule für Gestaltung).

Weiter verleiht der Kanton Förderpreise an

  • Michel Briand, Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer
  • Stefan Hort, Regisseur und Kulturschaffender
  • Olivier Lovey, Fotograf

Der Kulturvermittler, Sagenerzähler und Organisator Andreas Weissen erhält einen Spezialpreis.

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