Walliser Schulen und Kirchen bekräftigen Zusammenarbeit

Bildungsminister Oskar Freysinger, Bischof Jean-Marie-Lovey sowie Beat Abegglen, Präsident des Synodalrats haben heute in einem Abkommen ihre Zusammenarbeit bekräftigt.

Staatsrat Oskar Freysinger (l.) und Bischof Jean-Marie Lovey (r.) sitzen am Tisch und unterzeichnen ein Papier.

Bildlegende: Staatsrat Oskar Freysinger (l.) und Bischof Jean-Marie Lovey (r.) unterzeichnen das Abkommen zwischen Schule und Kirche. Silvia Graber / SRF

Im Walliser Bildungssystem spielen die römisch-katholische Kirche und die evangelisch-reformierte Kirche eine wichtige Rolle. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Deshalb hat Oskar Freysinger ein Abkommen initiiert, welches die detaillerte Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und den Walliser Schulen regelt.

«  Es ist wichtig, dass die Schüler ihre Wurzeln kennen. »

Oskar Freysinger
Staatsrat

Oskar Freysinger sagt gegenüber dem Regionaljournal : «Es ist wichtig, dass die Schüler ihre Wurzeln kennen. Die Religion ist ein wichtiger Teil davon».

Das Abkommen wurde in Sitten von Bildungsminister Oskar Freysinger, Bischof Jean-Marie Lovey und von Beat Abegglen, Präsident des Synodalrats der evangelisch-reformierten Kirche unterzeichnet.

«  Jeder Mensch hat eine spirituelle Ebene. »

Jean-Marie Lovey
Bischof

Für Bischof Jean-Marie Lovey kommt dem Abkommen eine zentrale Bedeutung zu. Er sagt gegenüber dem Regionaljournal : «Jeder Mensch hat eine spirituelle Ebene. Mit diesem Abkommen geht es darum dieser Spiritualiät in der Schule Rechnung zu tragen».

Eine Stunde Reglionsunterricht

In der Primarschule haben die Kinder eine Stunde Religionsunterricht. Im Unterwallis stellt die Kirche Geistliche zur Verfügung, welche zusammen mit der Lehrperson die Stunde erteilen. Im Oberwallis erteilen Katechetinnen oder Katecheten den konfessionellen Unterricht. Dieser wird von der Kirche bezahlt. Über die Teilnahme am Unterricht entscheiden die Eltern.