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Bern Freiburg Wallis Warum Jungs nicht weinen und Mädchen Barbies haben

Das Büro für Gleichstellung des Kantons Freiburg feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Es tut dies, indem es jeden Monat mit einer Aktion die Gleichstellung ins Bewusstsein rufen will. Im Mai zum Beispiel mit einer Ausstellung für Kinder.

Kinder in der Ausstellung
Legende: Mit der Ausstellung will das Büro vor allem Kinder sensibilisieren. SRF

«Mädchen oder Junge - was macht das für einen Unterschied?», fragt der Titel der Ausstellung. Sie soll die Kinder an verschiedenen Posten dazu animieren, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. «Wir haben heute die Tendenz, Kinder anhand des Geschlechts in zwei Gruppen einzuteilen: Mädchen und Jungen», sagt Tanja Bauer vom Freiburger Büro für Gleichstellung. Dabei werde eine Persönlichkeit auch durch individuelle Faktoren wie Präferenzen, soziale Herkunft oder Alter definiert.

Warum spielen Jungs eher Fussball und Mädchen mit Barbies? «Haben wir als Erwachsene die Kinder nicht dazu geführt, dass sie glauben, dass sie dies machen müssen?», fragt Tanja Bauer. Gewisse Stereotypen seien tief in der Gesellschaft verwurzelt. «Man sieht nie einen feinfühligen Jungen in einem Buch, der weinen muss.»

Das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen, wie es offiziell heisst, existiert mittlerweile seit 20 Jahren. In dieser Zeit sei viel passiert, sagt Tanja Bauer: «Heute gehts es nicht mehr darum, ob etwas gemacht wird, sondern, was gemacht wird.» Auch wenn die jüngsten Statistiken zur Lohngleichheit zeigen würden, dass die Differenz zwischen Mann und Frau in den letzten Jahren nicht kleiner, sondern grösser geworden sei.

Auch sei heute ein Bewusstsein für Gleichstellung da «Niemand sagt heute, eine Frau solle weniger verdienen, weil sie eine Frau ist.» Sie sei immer wieder erstaunt, so Tanja Bauer, wie viele positive Rückmeldungen sie für die Arbeit des Gleichstellungs-Büros erhalte.

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  • Kommentar von Paul Wiedmer, Brugg
    Gleichstellungs-Paradox? Der Soziologe und Komiker Harald Eia stellt Beweise weltweiter wissenschaftlicher Forschung der haltlosen Gendertheorie gegenüber. Ergebnis: Aus! Zumindest für die Genderforschung in Norwegen ab 2012 mit einem ursprünglichen Jahresbudget von 56 Mio. Euro. Wie war das möglich? Intelligenter Komiker stellte Genderexperten einfache Fragen. youtube: Harald Eia: Gehirnwäsche: Das Gleichstellungs - Paradox Eia gewann Ehrenpreis für herausragende journalistische Arbeit!
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