Weg frei für Spitalliste 2014 im Kanton Bern

Erstmals seit vielen Jahren scheint es rund um die neue Spitalliste 2014 keinen Zwist zwischen Kanton Bern und den Spitälern zu geben: Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) und die zwei Berner Spitalverbände haben sich auf gemeinsame Grundsätze geeinigt.

Seit 2005 war im Kanton Bern jede neue Spitalliste umstritten. Jetzt sollten sich die Partner wieder einmal einig sein.

Bildlegende: Seit 2005 war im Kanton Bern jede neue Spitalliste umstritten. Jetzt sollten sich die Partner wieder einmal einig sein. Keystone

Die kantonale Gesundheitsdirektion, das Netzwerk «diespitäler.be» und der Verband der Privatspitäler haben die gemeinsamen Grundsätze in einer Absichtserklärung verankert und diese Ende Mai unterzeichnet. Das gaben sie am Freitag in Bern gemeinsam vor den Medien bekannt. Damit sei der Weg für die Spitalliste 2014 geebnet, hiess es.

Für die Spitäler ist die Spitalliste eine wichtige Sache: Nur jene Häuser, die mit ihren Angeboten auf dieser Liste figurieren, können ihre Leistungen zulasten der obligatorischen Grundversicherung abrechnen und erhalten Geld von der öffentlichen Hand.