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Weil viel investiert wird Schulden der Stadt Freiburg verdoppeln sich

Die Stadt will Projekte vorantreiben und verschuldet sich. Das beeinflusst den Fusionsprozess mit Nachbargemeinden.

Legende: Audio Die Stadt Freiburg muss in den nächsten Jahren viel investieren abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
01:34 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 07.12.2018.

Öffentliche Plätze, Eisstadion, Schulhäuser – der Stadt Freiburg stehen hohe Investitionen bevor. Rund 300 Millionen Franken. Bis 2023 nehmen die Schulden deshalb stark zu:

  • von 190 auf rund 347 Millionen Franken,
  • von 4500 auf rund 8500 Franken pro Einwohner.

Auch die Abschreibungen werden die Stadtkasse stark belasten. Sie verdoppeln sich ebenfalls auf fast 30 Millionen Franken. «Es ist ein grosse Sorge», sagt Finanzdirektor Laurent Dietrich. Trotzdem rechnet er mit ausgeglichenen Budgets; dank mehr Steuereinnahmen. «Eine Steuererhöhung steht nicht zur Diskussion.»

Wir kennen die Finanzlage der anderen nicht
Autor: Laurent DietrichFinanzdirektor Stadt Freiburg

Wie wirken hohen Schulden auf das Fusionsprojekt? Freiburg will sich mit Nachbargemeinden zu einen Grossfreiburg zusammenschliessen. «Es hat einen Einfluss.» Laurent Dietrich gibt jedoch zu bedenken. «Wir kennen die Finanzlage der anderen nicht.» Wenn eine Gemeinde tief verschuldet ist kann es sein, dass diese zu wenig investiert.

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