Weitere Resultate aus der Region

Abstimmungen in verschiedenen Gemeinden: In der Stadt Bern zum Beispiel kann der Hochwasserschutz weitergeplant werden.

Blick auf das Mattequartier (Vogelperspektive) mit völlig überfluteter Srasse.

Bildlegende: Das überschwemmte Berner Mattequartier im August 2005 - die Stadt will die Aarequartiere nun vor Hochwasser schützen. Keystone

Bern

Mit dem Hochwasserschutz an der Aare kann es weitergehen: Der Projektierungskredit von 11,8 Millionen Franken für diverse Massnahmen ist mit 88 Prozent Ja-Stimmen angenommen (Ja: 32'068, Nein: 4'339).
Mit dem Geld soll ein Wasserbauplan ausgearbeitet werden. Ziel ist der langfristige Hochwasserschutz der Aare-Quartiere Marzili, Dalmazi, Matte und Altenberg.

Für das eigentliche Bauprojekt wird nochmals eine Volksabstimmung nötig sein, voraussichtlich 2016. Dabei dürfte es um rund 93 Millionen Franken gehen. Weil Bund und Kanton mitzahlen, erwartet die Stadt Nettokosten von 42 Millionen Franken.

Weitere Resultate aus Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge:

Burgdorf

Die Markthalle in Burgdorf kann saniert werden. 63 Prozent sagen Ja zu einem Beitrag von 7,25 Millionen Franken aus der Stadtkasse (Ja: 3'073, Nein: 1'782). Die Sanierung kostet insgesamt rund 12 Millionen Franken.

Interlaken

Interlaken sagt mit 91 Prozent deutlich Ja zu einem neuen Vertrag mit der Kantonspolizei (Ja: 1'312, Nein: 126). Definitiv ist noch nichts: Die beiden anderen Gemeinden Matten und Unterseen müssen an der Gemeindeversammlung noch über den «Gemeinsamen Ressourcenvertrag der drei Bödeligemeinden mit der Kantonspolizei» entscheiden.

Kirchberg

Der Saalbau kann saniert werden. Die Stimmenden sagen mit 68,7 Prozent Ja zu einem Kredit von 6,6 Millionen Franken (Ja: 1'218, Nein: 555).

Konolfingen

Der 29jährige Gemeinderat Daniel Hodel (SVP) wird Gemeindepräsident von Konolfingen. Er erhielt 58 Prozent der Stimmen (1'152). Sein Herausforderer Hans Regez kommt auf 42 Prozent (818 Stimmen). Der amtierende Gemeindepräsident Peter Moser gibt sein Amt Ende März ab.

Münsingen

Im unteren Teil von Münsigen, im sogenannten Unterdorf, entsteht eine grosse Tempo-30-Zone. Eine Initaitive der Jungen SVP wollte das verhindern. Sie wurde jedoch äusserst knapp abgelehnt mit 50,7 Prozent (Ja: 2'252, Nein: 2'320).

Laupen

Die Verschiebung des Bahnhofs Laupen in Richtung Neuenegg rückt näher. Die Stimmberechtigten haben einen Landtausch mit der Sensetalbahn (STB) genehmigt, der die Gemeinde 1,5 Millionen Franken kostet (Ja: 788, Nein: 176).
Das letzte Wort ist damit noch nicht gesprochen. Bevor der Bahnhof um etwa 250 Meter verschoben werden kann, muss noch die revidierte Ortsplanung genehmigt werden. Dieses Geschäft kommt am 21. März vor die Gemeindeversammlung.

Lotzwil

Die Gesamtrevision der Ortsplanung wird äusserst knapp nicht angenommen, nur gerade 5 Stimmen geben den Ausschlag (Ja: 385, Nein: 390).

Meiringen

Das Gemeindehaus wird nicht verkauft. Die Gemeindeverwaltung zieht nicht an die Bahnhofstrasse. Das Stimmvolk hat mit 82 Prozent das Projekt abgelehnt (Ja: 296, Nein: 1'395).

Münchenbuchsee

Die Stimmberechtigten haben den neuen Zonenplan mit 80 Prozent Ja-Stimmen angenommen (Ja: 2194, Nein: 577). Knapper war der Entscheid zur Sanierung und zum Ausbau des Wärmeverbunds. 56 Prozent sagen Ja (Ja: 1'558, Nein: 1219).

Schwarzenburg

Die Stimmbevölkerung stimmt mit 67 Prozent einem Nachkredit von rund 1,7 Millionen Franken für den Hochwasserschutz zu (Ja: 1'428, Nein: 696). Die Abstimmung wurde nötig, weil das Gesamtprojekt voraussichtlich 6,2 Millionen Franken kosten wird, statt der bewilligten 4,5 Millionen.

Spiez

Spiez nimmt das neue Polizeireglement mit 63,7 Ja-Stimmen an (Ja: 4'419, Nein: 2'815). In der Gemeinde darf neu ausser am 1. August und an Silvester kein lautes Feuerwerk abgefeuert werden.