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Bern Freiburg Wallis Wirtschaftskraft eine Frage der Partei?

«Je höher der Wähleranteil der SP, umso grösser ist die Wirtschaftskraft.» Zu diesem Schluss kommt die bernische SP.

Die staatlichen Dienstleistungen tragen im Kanton Bern vor allem die Stadt und die Agglomeration Bern. Diesen Schluss zieht die bernische SP aus einer eigenen Analyse der Finanzflüsse im Kanton. Bei der Präsentation schoss die SP scharf auf die SVP.
 
Die Analyse zeige, dass tendenziell dort die Wirtschaftskraft einer Gemeinde klein sei, wo die SVP dominiere. «Es gibt eine Partei, die ständig tiefere Steuern fordert. Die logische Folge wäre, dass dort, wo sie dominiert, die Steuern besonders tief wären», sagte SP-Präsident Roland Näf. Die Realität sei aber eine andere: Wo die SVP dominiere, seien die Steuersätze im Allgemeinen hoch, anders in den rot-grün dominierten Städten und Agglomerationen.  Tiefe Steuern seien eben nicht durch eine bürgerliche Politik zu erreichen, sondern primär die Folge hoher Wirtschaftskraft.

Zusammenhang nicht gegeben

Die SVP-Kantonalpartei reagierte verärgert auf die Analyse der Sozialdemokraten. «Die Partei hat überhaupt keinen Einfluss auf die Steuerkraft einer Gemeinde», sagt SVP-Grossrat und Finanzpolitiker Andreas Blank. Der Steuerfuss sei dort tief, wo die wenigen Reichen leben und Steuern bezahlen. Da spiele es keine Rolle, von wem die Gemeinde geführt werde.

 
 

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Moser, Interlaken
    Ich habe selten so gelacht wie ab dieser "Studie" :-) Ist es nicht vielleicht gerade umgekehrt? Dort wo die Steuern extrem hoch sind, haben die Wähler genug von den linken Versprechen und wählen die SVP, die etwas dagegen unternehmen will? Ich zumindest kenne keine Wirtschaftsunfreundlichere Partei als die SP!!
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  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Dieses Eigenlob stinkt zum Himmel. Bern bekommt am meisten von Finanzausgleich. Wenn ich von diesen Steuerngeld Zahlen höre, möchte ich sofort in den KT. Bern wechseln. In Zug bezahle ich 3 - 4Mal so viel Steuern.
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    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      @Wagner: das hat rein gar nichts mit Eigenlob zu tun, sondern entspricht dem weit verbreiteten aber falschen Eindruck, der Kanton Bern als ganzes sei eine "lahme Ente". Dies trifft, wenn überhaupt, eben gerade auf den ländlichen Raum zu, der von der SVP regiert wird. Diese Scheuklappenoptik, insbesondere im Umgang mit der Stadt, ist es die "uns" hinunter zieht. Das ändert sich nur, wenn man auf dem Land die Ställe radikal ausmistet und vorab die SVPler zum Teufel jagt!
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