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Bern Freiburg Wallis Wolf im Goms darf vorerst weiterleben

Der Bund und der Kanton Wallis erlauben nicht, den Wolf im Goms zu schiessen. Die Besitzer erhalten für ihre toten Schafe eine Entschädigung.

Legende: Video Keine Wolfsfreien Zonen im Wallis abspielen. Laufzeit 03:15 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 05.06.2013.

Ein Wolf hat letzte Woche nahe des Walliser Dorfes Münster vier Schafe gerissen und weitere 13 so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten. Die Kriterien sind für einen Abschuss aber nicht erfüllt. Das teilten das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Kanton Wallis am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

Die Kriterien für einen Abschuss sind gemäss «Konzept Wolf Schweiz» dann erfüllt, wenn ein Wolf über eine Zeit von einem Monat trotz Herdenschutzmassnahmen mehr als 25 Schafe reisst. Oder auch, wenn der Wolf innerhalb von vier Monaten  35 Schafe tötet.

Bund und Kanton Wallis sind sich derzeit nicht einig, ob die Herden genügend geschützt waren und dem Wolf die bisher gerissenen Schafe angerechnet werden. Ein endgültiger Entscheid wurde deshalb vorderhand noch nicht gefällt.

Die toten Schafe würden den betroffenen Bauern entschädigt, heisst es. Sollte sich der Wolf während des Sommers untypisch verhalten und vermehrt in Siedlungsnähe aufhalten, müsse die Situation neu beurteilt werden, schreiben die Behörden weiter.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Horat, 3048 Worblaufen
    Ein Film vom Tierfilmer Moser in seinem Film den er gedreht hatte in den Walliser Alpen im Frühling wo ca.80 -100 Schafskadaver zum Vorschein kamen elendig Verreckt , Verdurstet ,Verhungert von den Walliser Schafbauern vergessen die aus rede war von den Schafsbauern wir können im Herbst nicht jedes Schaf suchen es gibt halt welche die sich verklüften oder verlaufenm das ist halt ihr Los
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  • Kommentar von Florian Baumann, Bern
    Tja, das ist die Natur. Damit müssen wir leben. Schliesslich kann man auch keine Regenwolken abknallen in der Hoffnung, es gäbe dann keine Hochwasser mehr.
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  • Kommentar von Gunnar Leinemann, Teuffenthal
    Die Schafhalter sollen doch endlich mal Ruhe geben! Sie bekommen Subventionen für die Tiere, eine Entschädigung falls der Wolf Hunger hatte, Versicherungsgeld für die viele Abstürze auf den Alpen (viel mehr als durch d. Wolf umkommen!)... u. dafür werden die Schafe oft nicht einmal ausreichend gepflegt, quälen sich mit Moderhinke herum.. u. stecken die Gämsen mit der Gämsblindheit an. Ein paar Hobby-Schafhalter bilden sich ein, sie hätten über unsere Fauna zu bestimmen – kommt mal wieder runter!
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