Worb im Zeichen der Radfahrer

Das Zeitfahren der Tour de Suisse rückt Worb in den Fokus der Öffentlichkeit. Mehrere tausend Zuschauer säumten am Freitag die Strecke. Ob die Rechnung der lokalen Organisatoren aufgeht, ist aber ungewiss.

Worb stand am Freitag im grossen Schaufenster und hat sich entsprechend herausgeputzt: Ein Rahmenprogramm rund um den Bahnhof mit spezieller Modeschau mit Leadertrikots der Tour de Suisse, mit einem Prominenten-Plauschrennen und mit einem Zeltdorf an der Bahnhofsstrasse. Rund hundert freiwillige Helfer standen im Vorfeld und am Freitag im Einsatz.

Die Tour de Suisse ist der grösste alljährliche Sportanlass in der Schweiz. Nebst den offiziellen Ständen im Tour-de-Suisse-Village waren auch zehn Vereine aus Worb vertreten. Die Gesamtkosten für die Organisation belaufen sich auf rund 140'000 Franken. Das Budget ist dank Sponsoren gedeckt.

Schon nur für die Durchführung mit Start und Ziel muss ein Etappenort dem Veranstalter 80'000 Franken zahlen. Das Budget sei durch Sponsoren gedeckt, heisst es beim Verein «Worbevent». 20'000 Franken zahlt die Gemeinde Worb. Wie viel der Anlass der Gemeinde tatsächlich bringt, sei schwierig zu beziffern.

Der Gemeindepräsident Niklaus Gfeller steht voll und ganz hinter dem Anlass. Er ist auch beim Verein «Worbevent», der den Anlass in Worb organisierte. «Ich war immer sicher, dass Worb von diesem Event profitiert», meint Gfeller. «Ich bin immer noch sehr überzeugt.» Die Gemeinde profitiere vor allem von der Aufmerksamkeit: «Mehrere tausend Zuschauer, die Live-Übertragung durch das Fernsehen, lokale und nationale Journalisten, die über auch über unser Dorf und die Region berichten: Das zahlt sich sicher aus.»

Die sportliche Seite