Zahlreiche Eschen im Kanton Bern sind vom Eschensterben betroffen

Im Kanton Bern leiden immer mehr Eschen unter einer Pilzkrankheit. Dabei welken oder sterben Teile der befallenen Bäume ab.

Ein Baum vor blauem Himmel.

Bildlegende: Eschen leiden im Kanton Bern immer häufiger an einer Bakterienkrankheit. Keystone/Symbolbild

Im Kanton Bern sind zahlreiche Eschen vom Eschentriebsterben betroffen. Beim Erreger handelt es sich um einen Pilz, der sich in den letzten Jahren in der Schweiz rasch ausgebreitet hat. Wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern schreibt, welken und sterben Pflanzenteile oberhalb des Befalls ab. In der Folge verlichtet sich bei älteren Bäumen die Krone, befallene Jungpflanzen gehen ein.

Bisher sind keine wirksamen Bekämpfungsmethoden bekannt. Wie die Volkswirtschaftsdirektion weiter mitteilt, können sich Waldbesitzer mit befallenen Beständen für eine Beratung an den zuständigen Förster wenden. Denn ein sofortiger Eingriff ist in der Regel nicht angezeigt. Besonders bei älteren Eschen kann es vorkommen, dass sie aufgrund ihrer genetischen Ausstattung gegen die Pilze resistent werden.