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Bern Freiburg Wallis Zibelemärit verläuft ruhig

Zwiebelzöpfe und Zwiebelkränze: Der Zibelmärit lockt die Menschen nach Bern. Wetterbedingt gab es deutlich weniger Zwiebeln zu kaufen als in anderen Jahren. Aus polizeilicher Sicht verlief der Grossanlass ruhig.

Bern im Bann der Zwiebel: Tausende Menschen strömen seit dem frühen Morgen an den Zibelemärit. Gemüsebauern aus dem Umland bieten Dutzende Tonnen Zwiebeln an, aber auch Knoblauch, Rüebli, Lauch und Schwarzwurzeln. Und weil es sich um ein Volksfest handelt, sind die Imbissstände und Souvenirstände ebenfalls reich an der Zahl.

Aus polizeilicher Sicht ist der Anlass ruhig verlaufen. Die Kantonspolizei war laut eigenen Angaben auf dem ganzen Marktgebiet mit Fusspatrouillen unterwegs. Viel zu tun gab das Wegstellen von falsch parkierten Fahrrädern.

Kalter Morgen hält Leute nicht fern

Die Gassen begannen sich am frühen Morgen bei trockener Witterung und Temperaturen um die null Grad langsam zu füllen. «Zum Glück ist es nun etwas kälter», meint eine Besucherin. «Sonst kommt die typische Zibelemärit-Stimmung nicht auf», pflichtet ihr ein Mann bei.

Die Polizei markierte Präsenz in der oberen Altstadt. Der Geruch von Glühwein lag in der Luft. Manche Marktbesucher hatten bereits Appetit auf Chnoblibrot oder natürlich Zwiebelkuchen.

Marktfahrer müssen zu Hause bleiben

Wegen des nassen Frühjahres und des trockenen Sommers konnten die Marktfahrer weniger Zwiebeln als in anderen Jahren feilbieten. Zwischen fünf und sechs Tonnen weniger Zwiebeln gibt es dieses Jahr zu kaufen. 14 Marktfahrer sahen sich gemäss einer Mitteilung der Stadt Bern gezwungen, ihre Teilnahme kurzfristig abzusagen.

Die Zwiebeln benötigten mehr Aufmerksamkeit als sonst.
Autor: Stephan LaubscherGemüsebauer

«Vor allem der nasse Frühling war ein Problem», sagt Gemüsebauer Stephan Laubscher aus dem Berner Seeland. Er und seine Leute mussten deutlich mehr Zeit in die Pflege der Zwiebeln investieren. Die Zwiebelfelder waren im Frühling mehrere Tage überschwemmt. «Wir mussten den Boden lockern, damit die Zwiebeln weiter wachsen konnten.»

Über 120 Reisecars aus dem In- und Ausland bringen Schaulustige in die Bundesstadt. Kinder und Jugendliche finden ihren Spass an der Konfettischlacht und erschrecken Passanten mit quietschenden Plastikhämmerchen.

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