Sonntagsgast Zurbuchen: «Ich glaube nach wie vor an eine höhere Macht»

Er hat sich einen der weltweit begehrtesten Jobs in der Forschung ergattert: der 48-jährige Astrophysiker Thomas Zurbuchen. Letzten Herbst wurde er Forschungschef der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa. Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi oberhalb des Thunersees.

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Thomas Zurbuchen über den Forschungsstandort Bern

1:10 min, vom 2.2.2017

Das sollten Sie über den Forschungschef der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa wissen:

  • Thomas Zurbuchen ist in Heiligenschwendi zusammen mit drei Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Mit 15 hatte er noch kaum etwas von der Schweiz gesehen.
  • Er ist in einer streng gläubigen Familie aufgewachsen. Heute sagt der 48-Jährige: «Man kann an eine höhere Macht glauben, auch wenn man nicht fünf Mal in der Woche in die Kirche rennt.»
  • Er studierte an der Universität Bern und doktorierte in experimenteller Astrophysik.
  • Thomas Zurbuchen ist verheiratet, hat einen Sohn und eine Tochter und lebt und arbeitet in Washington D.C.
  • Nebst dem Schweizer Pass hat er auch die amerikanische Staatsbürgerschaft.
  • Als Forschungschef der Nasa ist er für über 8000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verantwortlich. Das Budget: rund 6 Milliarden Dollar.
  • Pünktlichkeit ist ihm wichtig: Seine Uhr geht stets 5 Minuten vor. Seine Agenda ist voll: Auf eine Terminanfrage kommen gemäss eigenen Angaben zehn weitere.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)