Abstimmung in Moutier Zwölf Beschwerden sind eingegangen

Rund 30 Personen verlangen laut einer Mitteilung des zuständigen Regierungsstatthalters, dass die Abstimmung vom 18. Juni über die künftige Kantonszugehörigkeit des heute bernjurassischen Städtchens annulliert wird.

Kritik: Tendenziös informiert

Gerügt werden in den Beschwerden etwa Aussagen des autonomistischen Stadtpräsidenten von Moutier, welche dieser in einem Schreiben an Eltern von Tagesschulkinder und an Lehrpersonen machte. Auch Äusserungen des jurassischen Regierungsrats Charles Juillard im Vorfeld des Urnengangs werden gerügt.

Geltend gemacht wird weiter, es sei tendenziös informiert worden und bei der brieflichen Stimmabgabe sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen.

Die Stimmberechtigten von Moutier sagten am 18. Juni erwartet knapp – mit einer Differenz von 137 Stimmen – Ja zu einem Wechsel des bernjurassischen Städtchens zum Kanton Jura in den nächsten Jahren. Der Urnengang fand unter Beobachtung durch Bundesvertreter statt.