10'000 Unterschriften gegen die Sonderjagd

Die Sonderjagd wird immer dann angesetzt, wenn bei der normalen Hochjagd zu wenig Tiere geschossen wurden. Heute wurde beim Kanton Graubünden eine Initiative eingereicht, welche die Abschaffung der Sonderjagd fordert. 10'000 Personen haben die Initiative unterschrieben.

Silhouette eines Jägers mit seinem Hund auf einem Berghang.

Bildlegende: Die Zukunft der Sonderjagd ist ungewiss. Keystone

Seit über 20 Jahren sind in Graubünden nicht mehr so viele Unterschriften für eine Initiative zusammengekommen. Nötig gewesen wären 3000 Unterschriften.

Die Initianten monieren, dass die Sonderjagd jedes Jahr durchgeführt werde. Zudem würden bei der Sonderjagd Regeln verletzt, die bei der normalen Hochjagd gelten. Sie verlangen, dass das Jagdgesetz so angepasst wird, dass bereits bei der Hochjagd genügend Tiere geschossen werden können.

2006 lehnte die Bündner Bevölkerung an der Urne ein Verbot der Sonderjagd ab. 1994 wurde eine ähnliche Initiative bereits im Kantonsparlament abgelehnt.