1100 Flüchtlinge kamen 2015 nach Graubünden

Der Kanton Graubünden hat letztes Jahr so viele Flüchtlinge aufgenommen wie nie mehr seit 1999. Die letzten Jahre waren es jeweils zwischen 500 und 600 gewesen.

Menschen an einem Tisch

Bildlegende: Auch im neuen Jahr werden viele Flüchtlinge nach Graubünden kommen, so Regierungspräsident Rathgeb. Keystone

Auch für 2016 rechnet der Kanton mit vielen Flüchtlingen. Regierungsrat Christian Rathgeb geht davon aus, dass weitere Zentren für Asylbewerber eröffnet werden müssen, wie er gegenüber Radio RTR sagt.

2015 sei ein intensives Jahr gewesen, erklärt Rathgeb weiter. Er und sein Amt hätten mehrere Zentren für Asylbewerber eröffnen müssen - nicht immer zur Freude der Bevölkerueng. Im Grossen und Ganzen zeigt sich Rathgeb jedoch zufrieden mit den Reaktionen und der Akzeptanz in der Bevölkerung.

Manchmal habe er sich letztes Jahr jedoch auch aufregen müssen. Wie beispielsweise als Asylbewerber eine neue Unterkunft in Valchava nicht akzeptieren wollten. Das sei inakzeptabel, so Rathgeb.