ÖV am Splügenpass Ärger über Gratis-Busfahrten am Splügenpass

Der Splügenpass

Bildlegende: Bei den Billettpreisen über den Splügenpass herrscht Verwirrung. Keystone

Seit 2016 gehört die Strecke über den Splügenpass quasi zum Schweizer Streckennetz. Das GA und das Halbtax-Abo werden seit dann akzeptiert. Offenbar hat es nun aber Verwirrung gegeben, denn Passagiere berichten, sie seien mit dem Halbtax gratis vom italienischen Chiavenna in die Schweiz gefahren.

«Das darf nicht die Regel sein», sagt Riet Denoth, stellvertretender Regionalleiter von Postauto Graubünden. Und das sei mit dem italienischen Unternehmen ganz anders abgemacht worden. «Grundsätzlich muss ein Billett gelöst werden mit dem Halbtax.»

«Gratisfahrten dürfen nicht sein»

Auf der italienischen Seite des Splügenpasses erklärten die Verantwortlichen des privaten Busunternehmens gegenüber RSI, die Abmachung gelte auch für das Halbtax-Abo. Bei Postauto Graubünden heisst es, man sei im Mai in Chiavenna gewesen und habe das Personal geschult, offenbar müsse man dies nun aber wiederholen.

Bereits nächste Woche ist eine Aussprache geplant. Denn diese Gratisfahrten dürfen nicht sein, sagt Riet Denoth. «Da geht beiden Unternehmen Geld verloren.»