Agrotourismus noch mehr ankurbeln

Der Kanton Graubünden will eine führende Rolle im Schweizer Agrotourismus spielen. 120 Bauernhöfe oder etwa 60 Prozent
der Anbieter präsentieren ihre Angebote bereits im Internet.

Drei Jugendliche schlafen im Stroh

Bildlegende: «Schlafen im Stroh» ist einer der bekanntesten landwirtschaftlichen Tourismusangebote. Keystone

Die Vermarktung via Internet sei ein gutes Mittel, die touristischen Angebote der Landwirtschaft bekannt zu machen, sagt Sabina Schlosser von «Agrotourismus Graubünden». «Agrotourismus Schweiz» erarbeitet zur Zeit ein Qualitätssiegel. Wichtig sei dabei nicht nur die Quantität der Auftritte, sondern auch deren Qualität. «Es werden nur noch jene Betriebe erscheinen, die auch wirklich den Anforderungen entsprechen.»

Mitte 2011 hat der Kanton Graubünden eine Geschäftsstelle und eine Internetplattform eingerichtet. Diese dienen als  Anlaufstellen für Bäuerinnen und Bauern, für die Hotellerie, die Gastronomie und für Tourismusorganisationen.

Der Agrotourismus bietet Bauernfamilien die Möglichkeit, ein Zusatzeinkommen zu erwirtschaften. Noch bis Mitte 2014 unterstützt der Kanton dieses Projekt finanziell.