Alphütte nach Explosion abgebrannt

Der Wirt einer Alphütte auf der Alp Muot Selvas im Val Fex bei Sils Maria im Kanton Graubünden hat sich bei der Explosion einer Gasflasche am Sonntagnachmittag verletzt. Seine Familie und 40 Gäste auf der Terasse kamen mit dem Schrecken davon.

Alphütte in Brand

Bildlegende: Die Alphütte brannte bis auf die Grundmauern ab. zvg

Kurz nach 14 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in der Küche der Alp Muot Selvas, die auch als Restaurationsbetrieb geführt wird, eine Gasflasche explodiert sei. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich der Geschäftsführer der Alpwirtschaft alleine in der Küche, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntagabend mitteilte.

Seine Frau und zwei Kinder sowie 40 Gäste waren draussen. Ein Rettungshelikopter flog den Verletzten ins Spital Samedan. Die Frau und die beiden Kinder wurden nach Sils Maria geflogen und psychologisch betreut. Die Restaurantgäste kehrten zu Fuss ins Tal zurück.

Die Alp ist nach Polizeiangaben im Winter nur zu Fuss zu erreichen. Deshalb wurden 30 Einsatzkräfte mit Helikopter sowie mit Schneetöffs und Pistenfahrzeugen zum Brandort gebracht. Sie standen mehrere Stunden im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die Alphütte bis auf die Grundmauern abbrannte.

Warum die Gasflasche explodierte, ist Gegenstand von Ermittlungen. Die Alp Muot Selvas liegt zuhinderst im Val Fex.