Alpsommer war besser als erwartet

Trotz des nasskalten Wetters Anfang Sommer, war die Alpsaison für die Älplerinnen und Älpler in Graubünden ein Erfolg. Die Milchmenge ist vergleichbar mit anderen Jahren. Auch mit der Käsequalität ist man beim Kanton zufrieden.

Eine Kuh kühlt sich in einem Bergsee ab.

Bildlegende: 2013 wurden 550 Tonnen Alpkäse produziert. Keystone

Die ersten Kühe sind bereits wieder im Tal, die nächsten Alpabfahrten sind am Wochenende. Die Saison sei gut gewesen, sagt Curdin Foppa, er ist beim Kanton zuständig für die Alpwirtschaft.

Zwar sei wegen des misslichen Wetters Anfang Sommer die Milchmenge etwas geringer als sonst. Trotzdem erreiche man mit 550 Tonnen Alpkäse aber immer noch den Durchschnitt der letzten Jahre, sagt Foppa.

Auch bei der Hygiene ist bei den 120 Alpsennereien alles im grünen Bereich. Von 28 Proben seien zwar sechs beanstandet worden, sagt Kantonschemiker Matthias Beckmann, allerdings sei die Menge der gefundenen Bakterien nicht gesundheitsgefährdend gewesen. Insgesamt sei die Hygiene auf den Alpen gut.